Salon du chocolat in Köln

Ein Wochenende lang drehte sich in den Kölner Messehallen alles um die dunkle Versuchung. Nunja, zumindest in einer Messehalle, okay, eigentlich nur in einer halben. Aber auch andere große Messen haben mal klein angefangen. Das Verhältnis der Deutschen zu Schokolade ist ein etwas anderes als das der Franzosen. Während für uns die Befriedigung in jedem Supermarkt lauert und die meisten Konditoren Pralinen eher für die, sagen wir mal ältere Bevölkerung nach uralten Rezepten herstellen, haben die Chocolats oder Pralinen in Frankreich einen anderen Stellenwert. Während wir uns in Deutschland noch darum streiten ob Ritter Sport nun eine Abwertung von Stiftung Warentest verdient feiert der Salon du chocolat in Paris den 20. Jahrestag. Machen wir uns nichts vor, zwischen den Franzosen und den Deutschen Chocolatiers liegen im Regelfall Welten. Was allerdings nicht heissen soll, dass wir in Deutschland keine guten Chocolatiers hätten.

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Auch in Paris gibt es einige Anbieter die mit richtig guter Schokolade auch nichts zu tun haben, diese finden sich zum Teil natürlich auch in Köln wieder. Das allein stellt kein Problem dar, es trägt zur Vielfalt bei. Die verschiedenen Fachvorträge waren auch durchaus interessant, obwohl ich Tom Oberweis für seine Geduld mit dem unerfahrenen Moderator und dessen Art ihm immer wieder ins Wort zu fallen durchaus bewundere.

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Der Salon du chocolat in Köln muss sicher noch etwas wachsen und sich sowohl um die französischen Chocolatiers und vor allem um die guten deutschen Chocolatiers bemühen.

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Zum Abschluß meine persönliche Neuentdeckung: Pralinen von Haushalter aus Saverne, Frankreich. Gute Pralinen und freundliche Menschen. Bei meiner nächsten Tour durch Frankreich wird Haushalter auf jeden Fall mit eingeplant.

 

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